Ein kompetentes Nanotechnologie-Netzwerk mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Lehre.

Cluster Nanotechnologie

Ein kompetentes Nanotechnologie-Netzwerk
mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Lehre.

HighTechComm

Neues Serviceangebot zu strategischer Technologiekommunikation

Der Cluster Nanotechnologie und der Munich Biotech Cluster m4 haben gemeinsam ein maßgeschneidertes Unterstützungsangebot erarbeitet, das insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen unkomplizierten und niedrigschwelligen Zugang zu professioneller Technologiekommunikation ermöglicht.

Das Projekt wurde von Januar bis Oktober 2015 im Rahmen der Ausschreibung zur „Förderung von clusterübergreifenden Kooperationen (cross-clustering)“ des Programms „go-cluster“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Zunächst erfolgte eine Vernetzung und anschließende Kompetenzerweiterung der Clustermanagements mit externen Know -How-Trägern. Als Experten wurden Dr. Antje Grobe und ihr Team von DIALOG BASIS hinzugezogen, die ihre über 20-jährige Kommunikationserfahrung in Technikdebatten und Innovationsprozessen beisteuerten. Gemeinsam wurde für konkrete Ausgangssituationen eine Auswahl an Kommunikationsoptionen und Vorgehensweisen erarbeitet.

Parallel dazu wurde, abgestimmt auf den Bedarf der Unternehmen, ein modularer Werkzeugkasten mit unterschiedlichen Kommunikationswerkzeugen erarbeitet: Aus diesen können sich die Clustermitglieder ein individuelles Betreuungsangebot zusammenstellen. Eine Schlüsselrolle spielt als Einführung die Bestandsaufnahme und Erstellung eines Kommunikationsprofils. Bei einem zweistündigen Besuch wird auf Basis der Unternehmensgeschichte, der wichtigsten Zielgruppen, der bisherigen Medienaktivität und der zu vermittelnden Inhalte ein Kurzdossier erstellt, das einen eventuellen Handlungsbedarf in einzelnen konkreten Punkten anzeigt. Darauf aufbauend kann das Unternehmen aus verschiedenen Maßnahmen des Werkzeugkastens wählen, die sich in zwei Bereiche gliedern:

  • Zum einen Schulungen des Unternehmens zum Erwerb und Ausbau der betriebsinternen Fertigkeiten (z.B. Training im Technologiemarketing oder Schulungen im Krisenmanagement).
  • Zum anderen besteht die Möglichkeit, einzelne Kommunikationsaufgaben an das Clustermanagement auszulagern (z. B. die Aufbereitung von Sachinformationen für Kunden oder die Erstellung eines regelmäßigen Newsletters).

Das Angebot wird dabei kontinuierlich weiterentwickelt und weitere Werkzeuge werden in Rücksprache mit den Unternehmen ausgestaltet. Nach Durchführung der Maßnahmen wird ihr Erfolg evaluiert und ein Vorher/ Nachher-Vergleich durchgeführt. Als Ergebnis des Projekts und auf Basis der Erfahrungen aus den Modellbeispielen soll dieser neue Service im Portfolio der Cluster integriert werden. Als bevorzugter Modus der künftigen Zusammenarbeit zwischen beiden Clustern haben sich in den Unternehmensgesprächen peer-to-peer Workshops herauskristallisiert: Damit wird dem Wunsch nach Austausch mit anderen Unternehmen in ähnlichen Situationen nachgekommen. Bei moderierten Treffen in sorgfältig ausgewählten Kleingruppen können die Unternehmen dabei wechselseitig von ihren branchenübergreifenden Erfahrungen profitieren.

 

Gefördert durch
Projektergebnisse

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Projektbericht (Seite 38)